Die Entscheidung, NEUE WORTE zu verwenden

Nachfolgenden Artikel der Zeitschrift HAPPINEZ möchte ich gerne mit Ihnen teilen:

„Worte haben die Kraft, zu zerstören oder zu heilen. Wenn Worte wahr und zugleich gütig sind, können Sie unsere Welt verändern.“ Caroline Myss verwendet dieses Zitat Buddhas in ihren Büchern immer wieder – es ist zu ihrem Mantra geworden. Denn Worte, so Myss, sind unglaublich mächtig – die Worte, die wir an andere richten, aber vor allem diese, die wir uns selbst jeden Tag sagen. So rät sie uns, die Kraft des von uns verwendeten Wortschatzes niemals zu ignorieren. „Betrachte ich die Worte, die viele Menschen tagtäglich benutzen, fällt mir oft auf, dass diese grundsätzlich allem, was sie sehen, gegenüber, jedem gegenüber und sich selbst gegenüber feindlich gesinnt sind. Viele von uns stehen morgens auf und sind feindselig, unsere ersten Gedanken sind wütend. Vielleicht, weil wir glauben, nicht genug zu sein, oder weil Sorgen uns beherrschen. Unsere erste Reaktion auf alles ist dann absolut kritisch.“ Jedem von uns würde es also gut tun, einen Wortschatz aufzubauen, der solche Gedanken oder Reaktionen verhindert. Ganz besonders betont Myss die zwei folgenden Worte, die es zu vermeiden gilt: Schuld und verdienen. Sie sagt: „Würden wir diese Worte aus unserem Kopf streichen, es ginge uns sicherlich besser.“ Denn diese Worte helfen uns niemals dabei, eine gute Entscheidung zu treffen. Sie halten uns davon ab – denn auch wenn wir mit den Konsequenzen unseres Entschlusses leben, heißt dies noch lange nicht, dass wir schuldig sind. Wir haben die Konsequenzen auch nicht verdient – das würde bedeuten, dass es gar keine Möglichkeit eines anderen Ausgangs der Situation gab. Dies hätte aber ein unveränderbares Schicksal zur Voraussetzung. Schuld ist ein so großes Wort – und wir sollten ihm keine Macht über uns geben. Konzentrieren wir uns lieber darauf, unseren Alltag mit positiven Worten zu besetzen.

Welche Worte streichst du aus deinem Leben?

Überlege dir, welche Worte du von nun an weniger oder gar nicht mehr verwenden möchtest. Welche Worte bereiten dir ein ungutes Gefühl und nehmen dir vielleicht sogar deine Freude?

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