Projektwoche GLÜCK – „Was ist/bedeutet Glück für mich?“

Die Waldorfschule Coburg will zukünftig das Schulfach „GLÜCK“ einführen und im Lehrplan übernehmen.

Dazu fand im ersten Schritt eine Projektwoche zu diesem Thema für Schüler der 11.-13. Klasse statt.

Hierzu betrachteten wir das Thema GLÜCK aus drei Blickrichtungen – der sprachlichen Sicht, der philosophischen Sicht und der Neurophysiologischen Sicht. Ich war in meiner Funktion als Trainerin für wertebewusste Sprache sowie Happiness Trainer für die Leitung der ersten Teils verantwortlich.

Grundlage für diese Projektwoche sind die Untersuchungen/Feststellungen von Ernst Fritz-Schubert – Oberstudiendirektor der Willy-Hellpach-Schule, dass glückliche Schüler weniger streiten, kreativer sind, leichter lernen und wissen, worauf es im Leben ankommt.

Unser Ziel ist es, den Ansatz der Positiven Psychologie zu stützen, indem man nicht bei den Defiziten (wie z. Bsp. beim unsozialen Verhalten) der Schüler ansetzt, sondern das Positive mehrt.

Es geht hierbei nicht nur um die Steigerung des subjektiven Wohlbefindens, sondern vor allem um die Verbesserung der Selbstwirksamkeitserwartung, des Selbstbewusstseins und sozialer Kompetenzen.

Die Kinder und Jugendlichen sollen auf diese Weise lernen, die guten Gründe von den scheinbar guten Gründen zum Glücklichsein zu unterscheiden sowie Verantwortung für sich, ihre Mitmenschen und unsere Natur zu übernehmen. Sie erkennen, dass das Leben nicht nur aus Glücksmomenten besteht, sondern uns auch herausfordert und nicht jede Krise eine Katastrophe bedeutet.

 

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